RIC MOTHA

Ric Motha ist der Künstler, der die "Einmalung" und "Entmalung" erfunden hat, der "einmalige Entmalungen" schafft. Es sind dies teilweise Bildwerke, die fotografiert, aufgenommen,  oft doppelbelichtet sind, sprühnebelartig mit Farbschleiern  überlegt, und danach mit Terpentin und Lösungsmittel "entmalt" sind.

Der Gebildewert steigert sich so zum Gemäldewert. In seinen größerformatigen Arbeiten strukturiert MOTHA den für ihn charakteristischen Peitschenpinsel-Aufschlag ("Peitschen- pinselhiebstrich-Malerei"!) in spontan-dynamischen Zick-Zack-Linien. Oftmals sind diese Werke mit Strukturpapieren oder Molding-Höhen-Reliefs versetzt.

Seiner Bildgestaltung führt RIC MOTHA interessante  Schnappschuss-Aspekte gesuchter Portraits, gefundener Landschaften, gestellter Akte, sowie massive Konglomerate und sphärisch-leichte Abstrakte vor. Es geht RIC MOTHA in seiner künstlerischen Historizität auch um chronistische Erfassung von Vergänglichem, um fetischhafte Bestrafung, Erhöhung und Stilisierung seiner oft schwer zugänglichen Motive mit unikatem Erfassungswert und Einmaligkeit des Sujets.



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